Advent in Kevelaer 9 Theater & Kultur 9 Einzige erschlossene Thermal-Solequelle

Einzige erschlossene Thermal-Solequelle

von | 25. November 2020 | Theater & Kultur

Das Gradierwerk begeistert Besucher des Solegartens St. Jakob durch seine ungewöhnliche Form, die einer Muschel nachempfunden ist.

KEVELAER. Ein neues Ausflugsziel bietet die Wallfahrtsstadt Kevelaer seit diesem Sommer. Die einzige erschlossene Thermal-Solequelle am Niederrhein verschafft kühle, salzhaltige Luft.

„Gesund an Leib und Seele“- dieses Motto charakterisiert die Angebote im Solegarten St. Jakob. Von Weitem laden die Ruheliegen und Bänke entlang des Gradierwerkes zu einer Auszeit vom Alltag ein. Erzeugt wird hier eine Meeresbrise durch zwei zwölf Meter hohe Schwarzdornwände, die sich in fünf Halbkreisen anordnen. Diese architektonische Form ist einer Muschel nachempfunden, die das Medium Wasser gradiert. Jetzt öffnet sich für den Besucher auch der Innenraum des Gradierwerks. Hier ist die Konzentration der salzhaltigen Luft noch um ein Vielfaches höher als im Außenbereich. Für den optimalen Effekt sucht man zunächst den kühlen Innenraum auf und schlendert entlang des Solebeckens. Bei heißen Temperaturen ist hier einer der angenehmsten Aufenthaltsorte in der Wallfahrtsstadt.

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Laut Empfehlung des Architekten, Peter Grund von GGS Architekten aus Kassel, spaziert der Gast anschließend im Außenbereich entlang des Soletellers und sucht sich dann eine Ruhebank zum Relaxen. Wer fit genug ist, schließt einen zweiten Rundgang an. Das weitere Bauwerk im Solegarten St. Jakob wird auf zwei Bildschirmen die Entstehungsgeschichte des Parks, touristische und kulturtouristische Informationen zur Wallfahrtsstadt und zum Thema Pilgern zeigen. Wer sich Zeit für seinen Besuch im Solegarten St. Jakob nimmt, der kann sich weit über eine Stunde durch die unterschiedlichen digitalen Magazine zappen. Für jüngeres Publikum steht ein „Mini-Kurz-Kino“ auf dem Fußboden bereit. Bei Berührung mit dem Fuß bewegt sich etwas. Zwei Toiletten und eine behindertengerechte Toilette sind frei vom Außenbereich zugänglich. Als Clou des „schwebenden“ Empfangsgebäudes wächst eine Baumkrone aus dem Dach, als „natürlicher“ Eyecatcher innerhalb der schlichten Glas- und Betonfronten, die an drei Wänden mit Lärchenholz verkleidet sind.

In unmittelbarer Nähe zum Empfangsgebäude steht das Quellen- oder auch Brunnenhäuschen. Hier ist der Ort, der als Ursprung das neue Ausflugziel in Kevelaer erst möglich machte. Als kleines Pendant zum großen Gradierwerk ist unter der Holzkonstruktion die „Quelle der Gesundheit“ zu finden, sofern man Heilquellen einen gesundheitsförderlichen Aspekt zugesteht.

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